angeblich Mietvertrag abgeschlossen, jedoch ohne Zustimmung
vor einem Jahr
Hallo,
ich schreibe im Auftrag meiner Eltern, die Festnetzkunden der Telekom sind.
Ende Januar funktionierte die Sprachbox plötzlich nicht mehr. Meine Mutter rief daraufhin bei der Kundenhotline an.
Der Mitarbeiter dort riet ihr, den Router (W 724V) vom Strom zu trennen und dann wieder anzuschließen.
Danach könnte das Gerät dann keine Verbindung zum Internet mehr herstellen.
Mutter rief wieder die Hotline an und laut Mitarbeiter sei der Router kaputt. Er bot an, uns einen neuen zuschicken, im Tausch gegen den vorhandenen, der dafür dann an sie geschickt werden solle. Meine Mutter stimmte dem zu.
Es wurde dann das WLAN Comfort-Paket zugeschickt, worüber ich mich gewundert hatte. Es langen keine Vertragsdokumente oder ähnliches bei und gingen uns auch nicht zu, ebensowenig irgendeine Widerrufsbelehrung oder irgendwelche Rücksende-Informationen für den bisherigen W 724V.
Wir haben das Gerät dann angeschlossen und nach wie vor war keine Verbindung ins Internet möglich. Wieder über Mobilfunk bei der Kundenhotline angerufen, woraufhin ein dort Mitarbeiter dann über eine längere Zeit diverse Messungen durchgeführt hat und dann davon ausging, dass zur Behebung der Störung ein Techniker zu uns ins Haus kommen müsse.
Der kam dann auch, aber ihm war recht schnell klar, dass der Fehler gar nicht bei uns im Haus oder an einem bei uns betriebenen Endgerät liegt, sondern an einem Telekom-Schaltschrank einige
Straßen weiter. Er behob den Fehler und dann war auch - nach 7 Tagen komplettem Ausfall - die Verbindung ins Internet wieder möglich. Es zeigte sich, dass entgegen der Mitarbeiter-Aussage bei der Kundenhotline auch der W 724V gar nicht defekt war.
Nach wie vor war unklar, was nun mit den zugeschickten WLAN-Comfort Geräten ist.
Mehr als 14 nach der Lieferung der Geräte (die ja gar nicht benötigt worden waren), kam die nächste Telefonrechnung und dort waren Positionen für Miete der WLAN-Comfort Geräte aufgeführt.
Meine Mutter rief wieder die Kundenhotline an, um die Angelegenheit zu besprechen, wurde wohl mehrmals weiterverbunden, unter anderem auch zu Mitarbeitern aus dem Bereich Glasfaser - warum auch immer dorthin - aber wohl eher recht unfreundlich damit abgefertigt, dass die Widerspruchsfrist abgelaufen sei und im Übrigen so ein altes Gerät wie der W 724V gar nicht mehr betrieben werden dürfe. Da müsse man sich nicht wundern, wenn deswegen dann Dinge kaputt gingen, wurde ihr wohl gesagt.
Kurzum: Mehrere Mitarbeiter der Kundenhotline haben falsche Aussagen bezüglich der Störungsursache getätigt und uns aufgrund dessen, ein WLAN Comfort-Paket zugeschickt, was weder notwendig war, noch, dass dafür schriftlich oder mündlich ein Vertrag abgeschlossen wurde - es liegen also keine übereinstimmenden Willenserklärungen vor, die dafür rechtlich erforderlich sind. Es wurde erst mit dem Erhalt der Telefonrechnung deutlich, dass die Telekom dies als Mietverhältnis ansieht, woraufhin unmittelbar die erneute - leider erfolglose - Kontaktaufnahme zur Hotline erfolgte, um dem zu widersprechen.
Kann uns bitte jemand helfen, diese nervige Angelegenheit zu regeln, sodass die Geräte aus dem WLAN Comfort-Paket zurückgeschickt/im Telekom-Laden abgegeben werden, der (ungültige) Mietvertrag gelöscht wird, bereits berechnete Miete erstattet wird und zudem eine Gutschrift für die 7 Tage ohne Anschluss aufgrund der Störung erfolgt?
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