Gelöst
Glasfaser wurde storniert - Hausverwaltung hat keinen Ansprechpartner
vor 2 Jahren
Guten Morgen,
in meiner Region (Karlsruhe-Weststadt) wurde gerade bzw. wird vermutlich nach wie vor fleissig Glasfaser gelegt und versucht mit Werbekampagnen Kunden dafür zu akquirieren. Ich habe als eine Mietpartei eines Mehrfamilienhauses einen Vertrag abgeschlossen und mich bis vor kurzem auf den bald kommenden Glasfaser-Hausanschluss gefreut. Nun kam allerdings die Stornierung des Vertrags mit dee Begründung, dass "der Hausbesitzer nicht zustimmt". Das Haus wird von einer großen Immobilienverwaltung verwaltet, das hier regional viele Objekte verwaltet und auf Nachfrage dort, wurde mir kommuniziert, dass sie zurzeit ALLE dieser Anfragen ablehnen, weil es dort lediglich automatisierte, elektronische Anfragen von Subunternehmen zu den Hausanschlüssen eingehen. Man kann keine Rückfragen zu den Verträgen und Konditionen stellen usw...
Ich als potentieller Kunde bade nun aus, dass es die Telekom scheinbar nicht auf die Reihe bekommt, für solch große Unternehmen (und ggf. auch für auch für alle anderen) Fachpersonal als Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Falls es ein Admin hier liest und Möglichkeiten sieht, an der Situation etwas zu ändern bzw. einen direkten Kontakt zwischen der Telekom und der überregionalen Hausverwaltung herzustellen, bitte per PM.
Vielen Dank im Voraus!
Gruß
Robert
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Kugic
akzeptiert von
Stephie G.
vor 2 Jahren
Der Eigentümer bekommt schon vor der Terminanfrage vom Subunternehmer eine Email, mit weiteren Infos und zur Zustimmung.
Diese wurde dann bereits schon nicht gelesen. Jedesmal.
Auch hätte man in 5 Minuten alles im Netz nachlesen können als eigenständiges Unternehmen und wenn man gewollt hätte, bei der Telekom angerufen.
Große Immogesellschaften wollen einfach nicht zeit aufbringen, das ist alles und daher lehnen viele pauschal alles ab.
Eine Wohnungsgesellschaft kann sich hier melden, um ihre Gebäude gemeinsam alle anschließen zu lassen.
https://wohnungswirtschaft.telekom.de
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NoOneElse
Antwort
von
Kugic
vor 2 Jahren
@GutshotGerd
Nach dem alten TKG (§45a vor dem 01.12.2021) gibt es einen gesetzlich verpflichteten Grundstücknutzungsvertrag in dem der Netzbetreiber das Recht erhält, alle Einrichtungen auf dem Grundstück und dem Gebäude zu installieren und zu warten oder anzupassen, die notwendig sind, um dieses Gebäude an das öffentliche Telekommunikationsnetz anzuschliessen. gnv-muster
Existiert eine solche Vereinbarung, die nach altem Recht zwingend war, so ist nach dem neuen Recht in §134
"Der Eigentümer eines Grundstücks, das kein Verkehrsweg im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 2 ist, kann die
Errichtung, den Betrieb und die Erneuerung von Telekommunikationslinien auf seinem Grundstück sowie den
Anschluss der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude an Netze mit sehr hoher Kapazität insoweit nicht
verbieten, als
1. auf dem Grundstück einschließlich der Gebäudeanschlüsse eine durch ein Recht gesicherte Leitung oder
Anlage auch für die Errichtung, den Betrieb und die Erneuerung einer Telekommunikationslinie genutzt und
hierdurch die Nutzbarkeit des Grundstücks nicht dauerhaft zusätzlich eingeschränkt wird, ... "
Die Telekom darf also ohne weiteres GF dort installieren. Der Eigentümer kann das nicht untersagen, es sei denn, er will die weitere Versorgung durch den Netzbetreiber auch verlieren ...
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GutshotGerd
Antwort
von
Kugic
vor 2 Jahren
@NoOneElse
Ich habe sicherlich nicht vor da in irgendeinen Rechtsstreit zu gehen, aber es ist ja gut "seine" Rechte zu kennen. Aber um grundsätzlich nichts misszuverstehen oder an dich falsch kommuniziert zu haben. Hier im Haus liegt doch nach wie vor DSL der Telekom, sowie Kabelinternet eines anderen großen Anbieters an. Es ist somit eine Versorgung gewährleistet, die heutzutage sicherlich auch kein Richter in irgendeiner Form als veraltet/zwingend erneuerungsbedürftig ansehen würde.
Und zu guter Letzt wäre da noch die Frage, wer das durchsetzen soll. Wenn ich deinen letzten Satz richtig verstehe, wäre das am Ende nur die Telekom selbst, die diesen Druck ausüben könnte.
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NoOneElse
Antwort
von
Kugic
vor 2 Jahren
@GutshotGerd
Wenn ich deinen letzten Satz richtig verstehe, wäre das am Ende nur die Telekom selbst, die diesen Druck ausüben könnte.
Ja. Das ist richtig. Aber ein gut platzierter Hinweis auf diese Regelungen kann ja auch manchmal das Gegenüber überzeugen.
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Uneingeloggter Nutzer
Antwort
von
Kugic