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HILFE: Dokumentationsfehler verhindert VDSL-Buchung im Neukirchensteig, 93155 Hemau

vor 3 Monaten

Mein Anschluss (Haus Nr. 3, Neubau 2018) wird im System fälschlich als 'indirekt versorgt über Haus Nr. 4' geführt. Faktencheck:

  1. Der Eigentümer bestätigt: Eigener Übergabeschacht und direkte Zuleitung seit 2018 vorhanden.

  2. Verfügbarkeitsprüfung für die gesamte Straße (inkl. Nachbarhäuser): 250 MBit/s verfügbar.

  3. Nur für meine Wohnung werden 16 MBit/s angezeigt, da das System wegen des fiktiven Umwegs über Haus 4 eine zu hohe Dämpfung berechnet.

  4. Über die Hotline und WhatsApp Support erhalte ich widersprüchliche Informationen darüber, warum nur 16 MBit/s möglich wären. Mal werden zu wenig freie VDSL Ports genannt, mal die falsche Information, dass das Haus über Hausnummer 4 mit versorgt werden würde. 
  5. Es gibt nur 7 Häuser in der Straße und die minimale Kapazität von 48 Ports der Linecard im DSLAM direkt auf der anderen Straßenseite dürfte längst nicht erschöpft sein, da es sich hier nur um Einfamilienhäuser handelt. 

Letzte Aktivität

vor 3 Monaten

von

Gelöschter Nutzer

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    • Offizielle Lösung

      akzeptiert von

      vor 3 Monaten

      Hallo @RedRadRabbit

       

      vielen Dank für das Telefonat. Gern teile ich auch noch einmal hier die offizielle Antwort aus der Technik:

       

      In dem Gebäude gibt es 6 Stifte - 2 davon gehen direkt zum KVz . Die anderen 4 Stifte laufen über eine sogenannte Ausgleichsschaltung

      Eine Ausgleichsschaltung funktioniert im Prinzip so:

      Von einer Muffe führen beispielsweise zwei Kabel zu zwei Häusern. Vom ankommenden Telekom-Kabel werden jeweils Adern direkt in die Häuser geführt. Zusätzlich werden - sofern noch freie Adern vorhanden sind - Adern zwischen den beiden Hauskabeln miteinander verbunden.

      Beispiel:

      • Haus 1 erhält zwei Adern direkt vom Hauptkabel

      • Haus 2 erhält ebenfalls zwei Adern direkt

      • Zusätzlich existieren zwei sogenannte Ausgleichsadern, die nur zwischen Haus 1 und Haus 2 in der Muffe verbunden sind

      Wird ein Anschluss über diese Ausgleichsschaltung geführt, läuft das Signal z. B. über Ader 1 ins Haus 1 und von dort über Ader 3 weiter ins Haus 2. Dadurch bewegt sich das Signal im selben Kabel in unterschiedliche Richtungen. Genau das führt zu Störungen, da bei moderner Signalübertragung gegenläufige Signale im selben Kabel problematisch sind. Während das bei klassischer Telefonie und auch bei ADSL2+ noch tolerierbar war, wirkt es sich bei VDSL deutlich negativ aus. Deshalb sind diese entsprechenden Leitungen für (S)VDSL-Übertragungen gesperrt.

       

      Viele Grüße

      Jenny

      10

      von

      vor 3 Monaten

      RedRadRabbit

      Viele Grüße

      Hallo Jenny,

      vielen Dank für die ausführliche technische Erläuterung zur Ausgleichsschaltung . Das erklärt zwar die aktuelle Systemanzeige, widerspricht aber der baulichen und vertraglichen Realität dieses Objekts:

      Mir liegt die Original-Rechnung der Telekom (Nr. 500519 5863) vom 13.10.2017 vor. Darin wurde für das Objekt Neukirchensteig 3 explizit die Leistungsnummer 81601 (Bereitstellung Hausanschluss - innen) mit einem Pauschalbetrag von 799,95 Euro berechnet und bezahlt.

      Daraus ergeben sich folgende logische Widersprüche:

      1. Neubau-Standard 2017: Bei einer Neuerschließung für ein Mehrparteienhaus (3 Wohneinheiten) im Jahr 2017 ist eine projektierte Ausgleichsschaltung (Bridge Tap/Parallelabzweig) über ein Nachbarhaus technisch nicht mehr Stand der Technik.

      2. 
Vertragliche Erschließung: Der Eigentümer hat für eine eigenständige Erschließung bezahlt. Dass nun 4 von 6 Stiften als 'minderwertige' Ausgleichsleitungen im System geführt werden, deutet auf einen massiven Dokumentationsfehler bei der Datenübernahme in die aktuellen Bestandsführungssysteme (IVL/GiS) hin.



      3. Widersprüchliche Aussagen: Während hier von einer Ausgleichsschaltung die Rede ist, wurde dem Eigentümer über die Bauherren-Hotline bestätigt, dass das Haus direkt und ohne Umwege angeschlossen ist.

      Da die gesamte Straße mit 250 MBit/s versorgt wird, liegt hier kein Kapazitätsproblem vor, sondern eine fehlerhafte Hinterlegung des Leitungsweges, die eine künstliche Dämpfungssperre erzeugt.

      Ich habe diesen Sachverhalt mit Verweis auf die Rechnung nun zur offiziellen Klärung an die Bundesnetzagentur übergeben. Es wäre jedoch im Sinne einer unbürokratischen Lösung sinnvoll, wenn eine manuelle Recherche des Linienwegs durch die PTI erfolgt, um die Datenbank mit der baulichen Realität von 2017 zu synchronisieren.

      Viele Grüße

      RedRadRabbit

      Viele Grüße

      Es ist alles korrekt dokumentiert. Wenn du dich nun als unterversorgt ansiehst ist das halt. So. Wenn man einen Hausanschluss bestellt bekommt man Leitungen und Stifte, keine garantierte Bandbreite. 

      Meinst du das alle 2 Jahre bei dir in der Straße gebuddelt wird weil die Trasse zu klein ist.  Nö!

      Nehmen oder Alternativen suchen. 

      DU kannst nichts machen, wende dich an die BNA, die werden dir schreiben du sollst Star Link nutzen und fertig. 

      von

      vor 3 Monaten

      Ich liebe es, wenn der Bäcker dem Metzger erklären möchte, wie man Wurscht macht!

      von

      vor 3 Monaten

      @RedRadRabbit

       

      Das Haus ist auch direkt angeschlossen, denn es läuft über einen eigenen APL , nicht über eine Mitversorgung beim Nachbarn. 

      Welchen Weg die Leitung dafür vom Hauptverteiler bis in das jeweilige Gebäude nimmt, ist nicht vertraglich festgelegt. 

       

      Ich kann nachvollziehen, dass die Antwort nicht zufriedenstellend ist, weil man ein anderes Ergebnis erhofft hat. Eine andere Antwort wird es dazu aber nicht geben. 

       

      Viele Grüße

      Dorothea

      Uneingeloggter Nutzer

      von

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