Ist ein erfolgreicher Telekom-Technikertermin überhaupt möglich?

vor 12 Jahren

Hallo zusammen, nach dem dritten vergeblichen Technikertermin, möchte ich hier mal die Frage stellen, warum die Telekom sich eigentlich immer so quer stellen muss??? Mal ganz ehrlich: Jeder hat seinen Job zu machen und meine Arbeitszeiten kann ich mir leider nicht nach den Terminen der Telekom einteilen. Wenn ein Techniker-Termin zwischen 14 und 17 Urh vereinbart ist und ich dafür extra Urlaub nehme und dann erfahre, dass der Techniker bereits um 11 Uhr da war, dann bin ich doch verständlicherweise sauer, oder?! Worin liegt das Problem im Zeitalter der mobilen Endgeräte einfach eine halbe Stunde vorher beim Kunden anzurufen. Wo bleibt da der beworbene Service? Das ganze haben wir jetzt dreimal hinter uns und ich frage mich, wer mir eigentlich die Zeit bezahlt, die ich bisher schon dafür aufgewendet habe?!
Was kann ich tun, um einen Termin zu vereinbaren, der dann auch tatsächlich stattfindet????
Danke!
Grüße
Anja H.

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    • vor 12 Jahren

      HaFaCon schrieb:

      Fakt ist wenn es um einen Telekomanschluss geht rufen die Techniker fast immer an. Und wenn sie mal nicht angerufen haben gab es einen Sinnvollen Grund


      Fakt ist wenn es um einen Telekomanschluss geht rufen die Techniker fast immer an. Und wenn sie mal nicht angerufen haben gab es einen Sinnvollen Grund

      Fakt ist wenn es um einen Telekomanschluss geht rufen die Techniker fast immer an. Und wenn sie mal nicht angerufen haben gab es einen Sinnvollen Grund


      Dazu gibt es nur eines zu sagen:

      Der Anruf muss von deinem Provider bei der Telekom beauftragt werden.
      Die Telekom darf ohne diese Buchung gar nicht bei dir anrufen, da du kein Kunde von ihr bist.
      Der Service den dein Provider buchen muss ist der "Courtesy Call". Diese ist für deinen Provider kostenpflichtig, weswegen sich diese die Buchung zu Lasten ihrer Kunden gerne einmal schenken.

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    • vor 12 Jahren

      @anja & Olli: Das stimmt wohl das der Wettbewerb vielerorts sehr eingeschränkt ist. Allerdings liegt das nicht unbedingt an der Telekom. Zum einen sind die Wettbewerber nicht bereit die wirklich teuren Netzwerkanbindungen in die Häuser zu machen. Zum anderen sind auch die Kunden noch gar nicht so weit andere Lösungen in Betracht zu ziehen. Zu Olli, Die Telekom bewegt sich da mit ihren, nennen wirs mal böse, "Blockaden" immer in dem von der BNA gestecktem Rahmen. Genau das machen aber alle anderen Netzbetreiber auch.
      Aber nochmal das ist kein Ansage vom Konzern sonder das beruht auf wirtschaftlichen Interessen aller drei beteiligter Unternehmen.
      Die Telekom vergibt den Auftrag an Subs mit dem gesteckten Rahmen der BNA nach Auftrag der Drittanbieter und vor allem so wie die das beauftragt haben. Damit ist die Telekom erst mal raus aus der Nummer.
      Der 3.Anbieter bucht in der Regel die komfortablen Leistungsmerkmale wie den "Courtesy Call" nicht mit. Die Kunden beschweren sich dann, das sie keinen Anruf bekommen haben.
      Der Sub hat einen extrem eng bemessenen Rahmen und macht nur das wofür er bezahlt wird.
      Mehr gibt es überall nur gegen Einwurf von Münzen.
      Das es mehr gibt wird aber den Privatkunden gern verschwiegen. bestenfalls bekommt das ein Geschäftskunde nochmal angeboten aber selbst das nicht. Ich musste bisher immer extra danach Fragen.

      Aber auch die Gemeinden vergeben das Netzwerk, trotzdem die Telekom da offiziel kein Monopol drauf hat, immer nur an die Telekom und nur seltenst an andere Anbieter. Warum das so ist weiß der Geier. Es gibt aber auch diese anderen Netze und oft funktionieren die recht gut. Bis es nach einigen Jahren an die Renovierung des Netztes geht dann werden die mal schnell verkauft. und der Kunde muss nehmen was er bekommt.

      Erschwerend kommt hinzu das alternative Lösungen entweder von der Technik oder von Service Seite nicht akzeptabel sind. In Hessen und RLP existiert mit Unity Media eine recht gute alternative zu Telekom. Zumindest für Mieter ist sie auch preislich sehr attraktive. Aber die Alternative nutzen noch viel zu wenige. Hier stimmt auch soweit der Service so wie ich ihn bisher erfahren habe. Aber in anderen Bundesländern ist KabelBW und KabelDeutschland zwar gut ausgebaut allerdings weder zuverlässig noch das man den Service empfehlen kann. Die wenigsten Anbieter neben der Telekom und den diversen Kabelbetreiben leisten sich das Netz bis zum Kunden. LTE ist bisher keine wirklich alternative. Entweder zu Teuer oder zu instabil. Im Gießener Raum gibt es einen Richtfunkbetreiber der Scheinbar sehr gute und stabile Bandbreiten liefern kann.
      Aber nur wenige Anbieter nehmen die Herausforderung an an der klassischen Festnetzleitungen vorbei dem Kunden was funktionierendes zu liefern.
      Am Ende kommen die Leute häufig wieder zurück weil sie unterm Strich weniger Ärger haben

      Egal wie und warum und welches Netz an einem Standort ein Alleinstellungsmerkmal hat. Der Betreiber kann es ausnutzen. Die Telekom nutz hier aber nur die mit der Bundesnetzagentur abgestimmten Möglichkeiten. Sobald die über die Deichsle springen werden das die anderen Anbieter mit all Ihrer Macht ahnden. Da geb ich Olli völlig recht.

      Das ist bei der Bahn übrigens ähnlich. Welche Kunden nutzt denn überregional denn was anderes als die Bahn mit ihrem BAHN.de oder den Reisezentren? Damit nutzen sie auch so gut wie nie andere Zugangebote.

      Das spiegelt sich überall im leben wieder. Der Metzger um die Ecke wird auch kaum auf die Wurst beim Mitbewerber aufmerksam machen wenn er selbst welche macht. Und das "Bisschen mehr" was es dann und wann mal auf der Waage sein darf, lässt sich der Metzger auch bezahlen. Warum also nicht die Telefonanbieter.

      Wenn Dein Anbieter jammert das die Böse Telekom blockiert, ist das nicht Deine Aufgabe die Telekom anzugehen sondern seine. Das ins nicht Dein Problem, aber dein Anbieter macht es zu deinem. In der Regel wollen die nur von eigenen unzulänglichkeiten ablenken.

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