Wer zahlt nach Blitzeinschlag?
vor 12 Jahren
Wer ist verantwortlich bzw muss zahlen nach Blitzeinschlag in ISDN Anlage? Die Anlage ist komplett Tot nach Gewitter(die vom Techniker der Telekom installiert wurde). Es ist eine fest vebautes Teil das im keller hängt,wo man auch nicht eben den stecker ziehen kann! Laut aussage Telekom am Telefon,müssen uns halt eine neue Anlage kaufen.Die anlage ist etwas älter,aber ich bin der Meinung,die Telekom ist verantwortlich dafür das man auch die tarife die man bucht,abschliesst auch nutzen kann?!
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vor 12 Jahren
Die Telekom stellt den Tarif, nicht die Anlage.
Blitzschäden zahlt i.d.R. die Hausratversicherung.
Als mit der Versicherung sprechen, Kostenübernahme / Zusage holen, und dann bei der Telekom neue Anlage bestellen inkl Montage (bei Bedarf) und Rechnung einreichen...
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im Prinzip hat Pinko recht, wenn die Telefonanlage gekauft wurde gehört sie dir Dir und damit bist Du für sie verantwortlich, wenn sie gemietet bzw geleast ist muss man schauen wie solche Fälle in den AGB reregelt sind.
Leider schreibst Du nicht ob es sich um eine Kauf bzw Mietanlage handelt.
und ob "der Blitzeinschlag" über die Stromleitung oder die Telefonleitung hereinkam denn wenn das öfter vorkommt fragt dich deine Versicherung was du für Überspannungsschutz getan hast. Bei Überspannungen über die Telfonleitung kannst Du deinen teilnehmernetzbetreiber mit Blitzschutzmaßnahmen beauftragen wenn er das nicht schon selbts gemacht hat, bei der Stromleitung deinen Elektriker fragen......
Meine Schwiegereltern haben schon 5 Telefonanlagen durch Überspannung bei Gewittern verloren, 2 Analoge und 3 ISDN Anlagen, seitdem wird der Strom abgeschaltet und das NTBA aus der TAE gezogen, hast Du keine TAE ? Beim Letzten mal war die TAE nur noch ein schwarzer Klumpen öbwohl ÜsAg im APl verbaut sind (siehe Seite 4/19 der folgenden Präsentation https://www.vde.com/de/Regionalorganisation/Bezirksvereine/Thueringen/Facharbeit%20regional/Arbeitskreise/Blitzschutz/Documents/MCMS/2008_VDEBVThtkstoerungen.pdf )....(Link Kopieren, direkt geht mal wider nicht)
Auch interessant ist die Aussage auf Seite 26: Schwerpunkt war die fehlende Anschaltung der APL an den Potentialausgleich(PotA) der Gebäude. (>90% der APl sind nicht mit dem PotA verbunden). Dafür ist übrigens der Grundstücks und Gebäudeeigentümer verantwortlich....
Ansonsten solltest Du berücksichtigen, dass das ISDN Netz bis 2018 eingestellt wird und dich gleich eine VOIP Anlage ins auge fassen wenn Du weiterhin eine Telefonanlage brauchst.
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vor 12 Jahren
was heißt fest Installiert.... ne Telefonanlage die nicht in der Steckdose hängt?. Hängt sie an einer Herdanschlußdose?.. Selbts dann hat sie spätestens in der Unterverteilung einen Sicherungsautomaten wo man es auschalten kann und wenn da keine TAE ist, muß irgendwo eine Trenneinrichtung sein....(http://de.wikipedia.org/wiki/Posttrenneinrichtung) Evtl ist die TAE direkt neben dem APL wie bei meinem Nachbarn, (stift 1,2 vom APL stift 5,6 ab zu seiner Telefonalage, zum trennen einfach einen TAE Stecker in die TAE stecken...dem seine Anlage war ansonsten auch mal fest mit der Telekomunikationsausverkabelung verbunden).
mich würde mal interessieren was das für eine Anlage ist... Bild?
Und soetwas (ohne Stecker) darf nur eine Elektrofachkraft anschließen.....
Und welche ISDN Anlage hat keinen Euro/Schukostecker?
Und die aussage der Einschlag kam über die Telefonleitung da alles andere lief , ist zu einfach. Bei 4 von den 5 Einschlägen bei meinen Schwiegereltern kam die Überspannung zu 99% über die Stromleitung und hat die Anlage gekillt (funken spühten aus den Steckfdosen, Das Licht flackerte.. aber sonst war nichts kaputt) beim 5 Fall war auch der NTBA (ohne Stromanschluß betrieben) hin so dass man davon ausgehen konnte dass der Einschlag über die Telefonleitung kam) und beim 6 Einschlag wo die Telefoanlage ausgestöpselt war hat es dann die Heizung getroffen also ist unsere Erfahrung, meist komt das was die Elektronik killt über die Stromleitung.........
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vor 12 Jahren
Schäden durch Blitzschlag sind in der Hausratversicherung grundsätzlich abgedeckt. Das gilt allerdings nur für Schäden, die durch den Blitzschlag direkt entstehen.
Meist decken Hausratversicherungen Überspannungsschäden gar nicht oder nur bis maximal fünf Prozent der Versicherungssumme.
Für Schäden an Elektrogeräten durch Überspannung ist es ratsam eine zusätzliche Versicherung abzuschließen.
Neuere Versicherungen schließen in so einem Fall auch den finanziellen durch einen irreparablen Datenverlust mit ein.
Aber die Telekom in der Verantwortung zu sehen ist der größte Irrglaube.
Falls mal jemand den Schaden ohne Zusatzversicherung erstattet bekommen hat, kann er es gerne hier mitteilen. Zu der Versicherung wechsel ich gerne.
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