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Enormer versteckter Energieverbrauch von Schellenberg Rollodrive 65 Premium
5 years ago
Wir haben im Februar 2020 4 St. Rollodrive 65 Premium von Schellenberg installiert und in unser Home-Base 2 - Netz eingebunden.
Es ist zwar schön, wenn der Haushüter das Öffnen und Schließen der Rollläden übernimmt oder man aus der Ferne dies erledigen kann.
Auch ist nachvollziehbar, dass im Winter mit automatisch schließenden Rollläden Heizenergie gespart werden kann oder im Sommer die Aufheizung der Räume verringert werden kann.
Doch Achtung vor einer Falle!
Laut Datenblatt der Rollodrive 65 Premium beträgt der Stand-by - Verbrauch je Antrieb max. 0,5 Watt und der Antriebsverbrauch max. 70 Watt.
Nach 3 Monaten stellten wir verwundert fest, dass unser Elektroenergieverbrauch je Monat um ca. 25 kWh gegenüber den Vorjahresmonaten gestiegen ist, obwohl keine anderen Änderungen im Verbrauchsverhalten erkennbar waren.
Nachmessungen ergaben, dass die Rollodrive 65 Premium nicht nur 0,5 W im Stand-by verbrauchen, sondern 8 bis 9 W.
Bei den installierten 4 Antriebe summiert sich das auf 36 W x 24 h x 30 Tage auf 25,92 kWh im Monat.
In einem Jahr bedeutet das einen Stromverbrauch von ca. 315 kWh (19% unseres bisherigen Jahresverbrauchs) und Mehrkosten von ca. 88,00 €.
Der Strombedarf für das tägliche Öffner und Schließen (je Antrieb 20-25 s mit je 36 - 41 W) ist auf Grund der geringen Zeit jedoch mit ca. 12 kWh bzw. 4 % des Stand-by-Verbrauchs zu vernachlässigen.
In unserem Fall sind jedenfalls die höhere Stromkosten im Jahr größer als die mit 30% laut Werbung zu erwartende Heizenergiekosteneinsparung.
Schellenberg begründet den enormen Stand-by-Verbrauch mit der ständigen Funkverbindung zwischen Rollladen und Basisstation.
Der im Datenblatt so verlockend genannte Wert von 0,5 W wurde angeblich vom TÜV bestätigt und gilt nur für den Antrieb ohne Funkverbindung.
Böse Falle oder?
Ist das schon jemanden aufgefallen?
Hat jemand eine bessere Lösung?
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Accepted Solution
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5 years ago
Hallo in die Runde und Danke für die Hinweise.
Schellenberg hat den hohen Verbrauch inzwischen in einer E-Mail mit Blindleistung begründet, die durch einen Entstörkondensator im Eingang des Antriebes verursacht wird. Diese soll bei 7,9 Watt liegen. Die Wirkleistung wurde mit 0,35 Watt gemessen.
Ich habe daraufhin noch einmal mit einem geborgtem Profimessgerät nachgemessen und festgestellt, dass die Wirkleistung wirklich unter 1 Watt liegt.
Mein düwi - Verbrauchsmessgerät hat mich also getäuscht, da es die Scheinleistung als Produkt von Strom und Spannung mit 8 W angezeigt hat.
Der Zähler des EVU misst jedoch nur die Wirkleistung!
Woher allerdings der seit Jahresanfang am Zähler gemessene Mehrverbrauch sonst kommen soll und warum das düwi- Verbrauchsmessgerät einen Leistungsfaktor von 1 anzeigt, wenn die 8 Watt vorwiegend kapazitive Blindleistung sind ist noch ein Rätsel.
Danke noch einmal allen, die sich mit Ihren Hinweisen beteiligt haben.
Die Schellenberg - Rollladenantriebe sind doch nicht die großen Verbraucher.
Harald Winkler
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5 years ago
Hallo Harald,
das klingt spannend und auch erstmal ganz gut.
Schlecht ist natürlich, dass irgendwo trotz allem ein Verbraucher schlummert.

Wenn es ein Trost ist - ich fühle mit: trotzdem das Auto Corona-bedingt praktisch kaum bewegt und selten geladen wird, hat sich bei uns anstatt einer Ersparnis, ein Mehrverbrauch +/- 400kWh eingeschlichen
VG Micha
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