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.die subtile Logik der Entwickler
vor 6 Jahren
Wer wie unsereiner offenbar mit einem eher schlichten Geist ausgestattet sein mag, darf wohl auch einmal mit Sorgen über die Implementierungen von Smarthome aufwarten dürfen. Damit nicht auch die Klugen unter uns verwirrt werden, hier einige Beispiele, wie subtil die Entwickler denken.
Die folgenden Beispiele sind bei der Überarbeitung meines WIKI-Beitrages zu einer Garagentorsteuerung entstanden. Ein Tür-/Fensterkontakt zeigt hierbei den Zustand des Tores an.
Los geht's ..
Will man sich über den Zustand des Garagentores informieren lassen, so gibt es auch einige Hürden zu überwinden. Die Entwickler würden ihrem Ruf nicht gerecht werden, hätten sie nicht auch hierzu Verwirrendes beizutragen.
Ziel ist es, dass alle fünf Minuten eine PUSH-Nachricht versandt wird, die über den Zustand des Tores informiert.
Erster Versuch ..
Bewertung des Tür-/Fensterkontaktes
Leider liefert diese Regel nicht das Gewünschte. Sie wird genau einmal ausgeführt und das war's. Wenn man genau hinschaut, kann man den Grund erkennen: Es wird nicht der Zustand (offen bzw. geschlossen), sondern dessen Änderung erfasst.
zweiter Versuch ..
Bewertung des Tür-/Fensterkontaktes UND-verknüpft mit Zeitintervall
Diese Regel tut endlich genau das, was gewünscht ist: Alle fünf Minuten wird eine PUSH-Meldung versandt. Der entscheidende Unterschied ist auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Bei genauerem Hinschauen sieht man, dass ein kleines Wörtchen ausgetauscht wurde: wird → ist. Eine Konsequenz aus der gewählten Implementierung ist, dass die PUSH-Mitteilung auch noch nach Schließen des Tores einmal versandt wird.
einen vierten Versuch findet man ab hier ..
erster Kontrollversuch ..
Bewertung des Tür-/Fensterkontaktes ODER-verknüpft mit Zeitintervall
Bei einer ODER-Verknüpfung wandelt sich erneut das ist → wird.
ein zweiter Kontrollversuch ..
Bewertung des Sensor UND-verknüpft mit Abwesenheitszustand
Und schon wieder wandelt sich das Ganze.
Vorsichtig (man weiß ja nie) möchte ich nach diesen Erfahrungen eine erste Vermutung äußern ..
Merke:
Wird in der WENN-Sektion nur ein Sensor eingefügt, so wird dessen Änderung bewertet. Verknüpft man den Wert des Sensors jedoch mittels UND mit einem Zeitintervall, Abwesenheit, .., so wird der Zustand des Sensorwertes selbst ausgewertet. Es kommt noch verrückter: Verwendet man statt der UND- eine ODER-Verknüpfung, wird wieder die Änderung bewertet.
Ist doch alles logisch, oder? Mir fehlt es zumindest an der - für mich - erforderlichen Transparenz.
Unsereiner denkt offensichtlich zu schlicht. Ich hatte zu Zeiten als der Master noch Diplom hieß und man seine Doktorarbeiten selbst schreiben musste (und das sogar auch noch in Deutsch) immer gedacht, dass solche Programmierung eine Art Agrarinformatik à la Kraut&Rüben darstellt. Ja, ich dachte gar, dass man bei derartigen Ereignisgenerierungen zwei Welten unterscheiden (können) sollte ..
- Bewertung von Zuständen (Pegeltriggerung)
- AN
- AUS
- Bewertung von Änderungen (Flankentriggerung)
- AN→AUS (abfallend)
- AUS→AN (ansteigend)
Mein Fazit ..
Entweder bin ich zu alt für diesen neuen Wirrwarr oder die heutige Komplexität und Intransparenz der neuen Informatik überfordert mich.☹️
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vor 6 Jahren
Entweder bin ich zu alt für diesen neuen Wirrwarr oder die heutige Komplexität und Intransparenz der neuen Informatik überfordert mich.☹️
Entweder bin ich zu alt für diesen neuen Wirrwarr oder die heutige Komplexität und Intransparenz der neuen Informatik überfordert mich.☹️
Hallo @legro ,
eigentlich glaube ich weder noch wäre jetzt die Antwort, die ich rauslesen kann. Ich glaube, dass eine mögliche Fehlermeldung zur aktuellen Implementierung hier angebracht sein könnte. Noch ist ja nicht klar, ob das so sein soll oder eben so geworden ist - ist halt Software. Könnte ja auch sein, dass sich jemand darüber freut, dass Sie einen Fehler gefunden haben.
Vielleicht kann es ja hier jemand vom Telekom Team an die Verantwortlichen für das Produkt weitergeben. Zusätzlich könnten Sie ja auch noch überlegen, diese Rückmeldung im App Store zu geben. Dort könnte es direkt in Richtung des Verantwortlichen gehen.
Viele Grüße,
Coole Katze
41
von
vor 6 Jahren
Sorry Leute, der musste jetzt sein.
Gruß
Pitter
PS: Danke @VoPo914 😁
von
vor 6 Jahren
@Pitter2
Hätte es nicht besser „.. die Entwickler ..“ statt „.. wir ..“ heißen müssen?🤔
@viper.de
Unsere beider Wünsche wären sehr einfach zu realisieren: Die Aktoren übermitteln ohnehin Änderungen automatisch, man müsste also lediglich diese in einer Liste speichern und vorhalten.
Vor Jahren habe ich vergeblich bereits hier meinem Ärger über diese Agrarinformatik (Kraut&Rüben) Luft gemacht. Was ich in meinem ersten Beitrag schrieb, habe ich ebenfalls bereits vor Jahr und Tag direkt Mitarbeitern aus der Entwicklungsabteilung vorgetragen, die bei einem Interview - ich glaube es ging um den sog. heißen Draht - hinzugeschaltet wurden.
Die Ablehnung meiner Vorschläge beruhte auf dem Hinweis, dass der Batteriebetrieb viele Zustandsabfragen verbiete; mein Gegenvorschlag, die Zustände, die ja automatisch als Ereignisse von den Geräte ohnehin geliefert werden, in einer Liste in der Homebase vorzuhalten und nur in kritischen Fällen erneut abzufragen, verhallte ungehört.🙁
Die immer wieder - mehr oder weniger unterschwellig - geäußerte Kritik an meinen Vorschlägen, dass das alles für normale Kunden zu kompliziert sei, kann ich angesichts der vertrackten WENN .. DANN .. DANACH .. Struktur mit ihren Parametern Verzögerung und Dauer nicht nachvollziehen. Da muss man sich von hinten durch den Rücken ins Knie schießen.😂
von
vor 6 Jahren
Ich denke trotzdem, dass es Merker für die Zustände gibt, ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. bei der Statusanzeige in der App ständig die Sensoren/Aktoren gepollt werden.
Uneingeloggter Nutzer
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